Musikteam

Die „IGMT“ stellt sich vor…
Die IGGH hat sich nach erfolgreicher Arbeit und Fertigstellung des Gemeindehauses aufgelöst. Aus meiner Sicht hat sie eine tolle Arbeit geleistet, um in Malmsheim nun weiter Gemeinde bauen zu können. Direkt nach IGGH wurde eine WGGH gegründet, welche nach dem Abriss des alten Gemeindehauses leider auch schon wieder aufgelöst werden musste.
Aus diesem Grunde soll es nahtlos weitergehen mit der IGMT. Sie steht für eine Interessen-Gemeinschaft-Musik-Team in der evangelischen Kirchengemeinde und ist eigentlich gegründet, um von längerer Dauer zu sein.
Reinhard Sayer hat mich gebeten ein Team zu gründen, das in der Lage ist, die neueren Lieder im Gottesdienst mit der Gemeinde zu lernen und zeitgemäß zu begleiten. Es besteht in dieser Form seit April 2005.
Dieses Musikteam macht also nichts generell Neues im Vergleich zu vorher, sondern versucht Vorhandenes zu erweitern und zu intensivieren. So ist das Musikteam nur eine weitere Teilbaustelle der Großbaustelle Evangelische Kirche Malmsheim, auf der Musikbegabte mitarbeiten können. (Zur Zeit gibt es 12 „Jünger/Innen“ im Team)
Ein paar Grundsätze zu denen wir stehen, möchte ich hier weitergeben:
- Unser Motto haben wir von König David übernommen, es stammt von ca. 1000 Jahre vor (!) Christus und steht in den Psalmen (33,1-3): Jubelt dem HERRN! Lobsinget, das sei eure Freude! Preiset den Herrn auf der Zither! Spielt IHM auf der Harfe mit zehn Saiten!>Singt dem HERRN ein neues Lied ! Schlagt die Saiten schön und kräftig zu lautem Jubelschall! Dieses Motto steht auf einem Brett in der ersten Kirchenbank, an dem unsere Kabel hängen und ist nur für das Musikteam sichtbar. Es soll uns immer daran erinnern zu wessen Ehre wir spielen.
- Bezogen auf den lauten Jubelschall haben wir uns darauf geeinigt, dass wir uns von der Lautstärke her im Laufe der Zeit einpendeln wollen zwischen Posaunenchor und Orgel. Die Musik soll keinen Konzertcharakter haben, sie soll Begleitung und Anregung zum fröhlichen (und lauten) Mitsingen sein und die Gemeinde soll deutlicher merken wann der Gesang losgeht. Das Lob Gottes soll nicht auf eine „LobPreisZeit“ beschränkt sein, sondern der gesamte Gottesdienst sollte zum Lob und zur Ehre Gottes sein.
- Das Musikteam stellt keinen Ersatz für die vorhandenen Chöre und die Orgel dar, sondern eine Ergänzung für die Begleitung der neueren Lieder.
- Das Team ist Veränderungen unterworfen und befindet sich in einem Lernprozess, so wie die ganze Gemeinde und die Gemeinde soll mitverantwortlich sein für die Entwicklung.
- Unsere Gemeinde hat einen unschätzbar großen Reichtum zu verwalten, nämlich die Tatsache, dass sie mindestens drei Generationen unter einem Dach beherbergt. Das betrachte ich als ein Riesengeschenk und Herausforderung zugleich.
- Wir sollten sie nicht als die Gemeinde von morgen betrachten und die Jugendlichen sollte die Gemeinde nicht als von vorgestern bezeichnen. Nein – wir sind gemeinsam die Gemeinde von heute!
- "Die Vielfalt macht uns reich – dies wertzuschätzen sollten wir versteh’n, den Weg der Liebe Gottes geh’n, dann hätte dieses Lied uns schon verändert… “- so heißt es in einem Liedtext. Jüngere und Junggebliebene sollen sich im Gottesdienst genauso angesprochen und zuhause fühlen, deshalb wollen wir auf eine ausgewogene Auswahl der Lieder achten. Jeder Sonntagsgottesdienst sollte zu einem bunten Blumenstrauß gebunden werden, in dem jede Altersgruppe eine Lieblingsblume findet. Aus diesem Grunde legen wir auch Wert darauf, dass die Hälfte des Liedgutes Choräle sind und bleiben.
- Der 13 jährige Sohn eines Freundes von mir (beide aus einer Freikirche) sagte beim Betreten der Malmsheimer Kirche: „Schau mal Papa, diese Gemeinde hier ist voll krass drauf, die haben ja mehr Feiert Jesus 2 Liederbücher als wir!“ Lassen Sie uns diese vielen Bücher nutzen, um neue Lieder zu lernen, so wie König David es uns nahegelegt hat. Lassen Sie uns gemeinsam die Bereitschaft zum Leiden und Freuen einüben; die älteren Gemeindeglieder bei Feiert Jesus Liedern und die Jüngeren, wenn wir Choräle singen!
Wenn Sie die Kirche betreten sehen sie in der Mitte des Chorraumes das Kreuz und Jesus. Auch wenn sich in der Gemeinde und im Gottesdienst so manches verändert und weiter entwickelt, daran ändert sich nichts: Das Kreuz steht in der Mitte und dort bleibt es auch.
ER ist das Zentrum der Gemeinde und der Geschichte – in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – und ER ist der Inhalt unserer Lieder. In diesem Sinne singen wir nun gemeinsam das Lied aus dem bunten Liederbuch mit der Nummer…
Martin Stähle, Leiter des Musikteams